Wissenswertes über Magnete - Wo Magnete Kaufen

Unter einem Magneten versteht sich ein Körper, der über das natürliche Phänomen des Magnetismus andere Körper anzieht oder abstößt. Unterschieden werden sogenannte Dauer- und Elektromagneten. Dauermagneten oder auch Permanentmagneten sind nach einer initialen Magnetisierung über einen lang andauernden Zeitraum magnetisch und finden in vielen Bereichen unseres täglichen Alltags Verwendung.
Magnete kennen wir alle seit unserer Kindheit. Jeder von uns hat schon einmal mit diesen fast magisch scheinenden Magneten gespielt. Doch nüchtern betrachtet wissen wir eigentlich ziemlich wenig über Magnete. Wie wurden Magnete entdeckt, welche Arten gibt es, wie werden Magnete hergestellt und wo kann man gute starke Magnete kaufen?


Magnete oder Magneten?

Formal bildet dieses Wort bei der Deklination „Doppelformen“, außer im Nominativ: „Der Magnet wirkt äußerst anziehend.“ Im Genitiv, Dativ und Akkusativ sind beide Formen möglich. Jedoch ist „Magneten“ üblicher und zu empfehlen. Genitiv des Magnets/-es oder Magneten. Egal wie sie sich entschieden haben - sowohl Magnete als auch Magneten ist richtig. Der Begriff Magnete kommt aus dem altgriechischen und heißt "Stein aus Magnesia". Ein Magnet ist ein Körper der bestimmte andere Körper entweder abstößt oder anzieht. Magnetische Anziehung oder Abstoßung ist ein grundlegendes Naturphänomen


Magnete - wer hat's erfunden?

Die lange Geschichte der Magnete begann mit dem erstmaligen Fund von Magnetsteinen. Das schwarze Mineral aus Eisen und Sauerstoff wird als Eisenhydroxid bezeichnet und entstand auf natürliche Weise durch den Vulkanismus. Heute sind über 9.600 Fundstellen nachgewiesen.
Zur ältesten Nutzung des Magnetismus zählte wohl der altbekannte Kompass. Zahlreiche Quellen und Untersuchungen belegen dessen Verwendung. Im Jahre 1100 fanden die Chinesen ihren Wegweiser im Kompass, kurz darauf im Jahre 1220 wurde dieser von den Arabern und anschließend 30 Jahre später von den Skandinaviern in Gebrauch genommen.
Pierre de Maricourt untersuchte den Magnetismus erstmals komplett systematisch. Am 8. August 1269 hielt er die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest und äußerste folgende Feststellungen – gleiche magnetische Pole stoßen sich gegenseitig ab, durch das Zerbrechen entstehen zwei weitere Magnete, die jedoch sehr klein sind.
Die Geschichte, Entstehung und Entwicklung der Magnete geht weiter und von Jahr zu Jahr werden neue Entdeckungen ans Tageslicht geführt.


Dauermagnete

Ein Dauermagnet ist ein Magnet, der seine magnetischen Eigenschaften behält, ohne dass ein elektromagnetisches Feld angelegt wird. Dauermagnete haben an ihrer Oberfläche einen Nordpol und einen Südpol.
Ein Permanent Magnet übt auf alle ferromagnetischen Stoffe, wie zum Beispiel Eisen eine Anziehung aus. Zwei Permanent Magnete ziehen sich mit ihren ungleichnamigen Polen an und mit ihren gleichnamigen Polen stoßen sie sich ab.


Magnet aus verschiedenen Materialien

Extra starken Magnete, auch Supermagnete genannt, werden aus Neodym und anderen innovativen Materialien hergestellt.


Stahl Magnete

Früher wurden Dauer Magnete hauptsächlich aus Stahl hergestellt. Diese sind allerdings sehr schwach und lassen sich leicht entmagnetisieren. Diese Magnet Art ist uns allen durch den berühmten Hufeisen Magnet bekannt.


Magnete aus Ferrit

Ferritmagnete werden auch als keramische Dauermagnete bezeichnet. Sie sind die meistproduzierte Magnetart und bestehen aus Oxiden, welche preisgünstiger sind als die Materialien für Neodym Magnete. Besonders ihre Beständigkeit gegen Feuchtigkeit, Lösungsmitteln, Laugen, schwache Säuren, Salze, Schmiermittel und Schadgase zeichnen sie aus. Ferrite sind elektrisch schlecht oder nicht leitende ferrimagnetische keramische Werkstoffe aus dem Eisenoxid Hämatit (Fe2O3), seltener aus Magnetit (Fe3O4) und aus weiteren Metalloxiden. Je nach Zusammensetzung sind Ferrite hartmagnetisch oder weichmagnetisch. Ferritmagnete sind eher schwach. Haupteinsatzgebiete sind Haft Magnete und Feld Magnete von Gleichstrommotoren und elektrodynamischen Lautsprechern.


Aluminium-Nickel-Kobalt Magnete (AlNiCo)

Diese Magnete haben eine gute Korrosionsbeständigkeit, sind aber sehr hart und zerbrechlich. Der erste Permanentmagnet, der für die Massenproduktion geeignet war, bestand aus AlNiCo. Jedoch verliert das Material immer mehr an Bedeutung und wird vielfach durch Ferritmagnete oder Neodym-Eisen-Bor ersetzt. Ein Grund ist, dass es eine geringe magnetische Stabilität hat: Die Koerzitivfeldstärke von Alnico ist mit rund 50-100 kA/m vergleichsweise klein und die Gefahr der Entmagnetisierung durch ein externes Feld relativ groß. Entsprechend haben Permanentmagnete aus AlNiCo eine längliche oder Hufeisenform. Diese Magnete verlieren immer mehr an Bedeutung,


Neodym-Eisen-Bor Magnete (Neodym Magnete)

Neodym Magneten kommen durch die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten überragende Bedeutung zu. Neodym Magnete: Diese extra starken Magnete, auch Supermagnete genannt, werden aus Neodym und anderen innovativen Materialien hergestellt. Ihre Eigenschaften sind denen von herkömmlichen Magneten weit überlegen und derzeit die stärksten Magnete auf dem Markt. Ihre hohe Koerzitivkraft und Remanenz ermöglichen uns, neue Designs zu entwickeln und ihr Anwendungsgebiet auf Bereiche zu erweitern, in denen der Raum begrenzt oder ein starkes Magnetfeld erforderlich ist.Die Verwendung dieser Magnete ist durch die Temperatur begrenzt. Unser breites Angebot an Magneten eignet sich für Temperaturen von 80 °C bis 200 °C bei Neodym-Qualität und von 200 °C bis 350 °C bei Samarium-Qualität. Um die Korrosion von Neodymmagneten zu vermeiden, werden diese je nach Bedarf überzogen. Bei den Samariummagneten besteht keine Gefahr der Oxidation. Die Magnete aus Neodym und Samarium-Kobalt können bei Temperaturen unter 0 °C verwendet werden. Bei der Handhabung dieser Magnete ist wegen ihrer Stärke besondere Vorsicht geboten!


Herstellung von Magneten

Starke Permanentmagnete werden durch Pressverfahren hergestellt. Hierzu wird das  vorbereitete feingemahlene Grundmaterial (z.B. eine Legierung aus seltenen Erden) in eine Form gepresst und anschließend bei hohen Temperaturen gesintert. Sintern ist ein Verfahren zur Herstellung oder Veränderung von (Werk-)Stoffen. Dabei werden feinkörnige, keramische oder metallische Stoffe – oft unter erhöhtem Druck – erhitzt, wobei die Temperaturen jedoch unterhalb der Schmelztemperatur der Hauptkomponenten bleiben, so dass die Gestalt (Form) des Werkstückes erhalten bleibt. Dabei kommt es in der Regel zu einer Schwindung, weil sich die Partikel des Ausgangsmaterials verdichten und Porenräume aufgefüllt werden. Man unterscheidet grundsätzlich das Festphasensintern und das Flüssigphasensintern, bei dem es auch zu einer Schmelze kommt. Durch Sintern entstehen die starken Magnete. Nach dem Sinterprozeß wird durch ein starkes externes Magnetfeld die Magnetisierung erreicht und die Magnete durch Schneiden, Sägen und Bohren in die gewünschte Endgeometrie gebracht. Zum Schluß kann der Magnet, egal ob Ferrit, AlNiCo oder Neodymmagnet mit einer der Anwendung angepaßten Beschichtung versehen werden. In der Regel ist diese Beschichtung metallisch z.B. Nickel, Gold, Kupfer, sie kann aber auch organisch sein. Neodymmagnete werden meistens beschichtet, um sie beständiger gegen Umwelteinflüsse zu machen.


Warum sind Magnete unterschiedlich stark?

Wie bereits bei der oberflächlichen Erklärung zur Herstellung eines Magneten erklärt besitzt jedes Material magnetische Elementarteilchen. Nach der Erstellung des Rohblocks müssen diese durch ein externes Magnetfeld noch entsprechend ausgerichtet werden. Nach der Entfernung des externen Magnetfeldes verbleiben diese magnetischen Elementarteilchen in der gleichen Stellung und ein Magnet ist entstanden.  Dies nennt man auch Ferromagnetismus. Nur wenige Metalle besitzen besonders gute Eigenschaften und richten sich nicht so leicht wieder zurück. Darunter sind Scandium, Yttium, Lanthan, Cer, Neodym und Samarium. Sie werden in vielen verschiedenen Industrien eingesetzt. Beispielsweise in der Laser-Technik, Glasfarbstoffen, oder eben als Permanentmagneten.  Die unterschiedliche Stärke der Magneten hängt mit dem Material zusammen, aber auch Abstand, Temparatur bei der Nutzung, Oberfläche, Richtung und das Verhältnis der Dicke zur Länge des Magneten spielen entscheidende Rollen.


Einsatzfelder von starken Magneten

Magnete finden überall in unserer industriellen Gesellschaft Verwendung. Nur Wenigen ist klar, dass es ohne Magnete keine Elektrizität, keine Elektromotoren, keine Lautsprecher, keine Stromzähler und  auch keine Generatoren gäbe. Insbesondere die Neodym Magneten ermöglichen leistungsfähige Elektromotoren, starke Windräder und winzig kleine und leistungsfähige Lautsprecher in iPhone und Kopfhöhrern.


Magnetformen

Magnete können im Sinterverfahren in fast beliebige Formen gepresst werden. Gängig sind Quadermagnete, Scheibenmagnete und Würfelmagnete. In unserem Magnet-Shop finden Sie sowohl Neodym, Geber- und Hartferritmagnete, Topfmagnete, Scheibenmagnete, Ringmagnete, Rundmagnete und Haftgreifer Systeme. Alle unsere verschiedenen Magnetarten werden in der Industrie, im Handwerk und  Privat im Haushalt für ganz unterschiedliche Zwecke eingesetzt. Bei uns haben Sie eine breite Auswahl an verschiedenen Materialien, Formen, Grössen und Stärken. Überzeugen Sie sich selbst von der hohen Qualität unserer Industriemagnete.


Magnet kaufen günstig

Unser Magnet-Shop ist für Gewerbetreibende die hochwerte Powermagnete, Neodym Magnete und Dauermagnete günstig online kaufen möchten. Unser Sortiment umfasst eine große Auswahl an Starke Neodym Magnete & Supermagnete, die stärksten Permanent Magnete der Welt, in verschiedensten Abmessungen und Formen.


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Vertrauen Sie auf unsere Erfahrung und überzeugen Sie sich selbst von unserem Service und unseren Produkten und wir freuen uns Sie in unserem Magnet-Shop bei Magnosphere begrüßen zu dürfen. Gerne erreichen Sie uns per eMail: info@magnosphere.de - Erreichbar 24 / 7 x 365 und sind auch an Feiertagen für Sie da! oder rufen Sie uns einfach an!


ROHS-Richtlinie

Dieser Artikel entspricht der europäischen RoHS-Richtlinie (2002/95/EG - RoHS - Restriction of Hazardous Substances) zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro und Elektronikgeräten. Nicht registrierungspflichtig gemäß REACH. Dieser Artikel entspricht der europäischen RoHS-Richtlinie (2002/95/EG - RoHS - Restriction of Hazardous Substances) zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro und Elektronikgeräten. Nicht registrierungspflichtig gemäß REACH.

 

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